Festival Italia 2010

Nachdem Sound of Thunder-Tabellenleader Harald Kitsch im Training mit seiner Buell eine 1:30 in den Bördekurs gestanzt hatte, stand schon vor dem Start fest, dass ihm niemand das Wasser würde reichen könnten. Ernsthaftester Herausforderer war Ralph Schädel, SoT-Champ von 2008 auf seiner Hadeler-Ducati – doch der kam nur eine Kurve weit, nachdem ein Heissporn ihn aus der Kurve geboxt hatte. So kam Fritz Spenner auf seiner nicht besonders seriennahen Monster S4Rs die Rolle des Jägers zu. Platz 2 erlegte er dann auch ohne große Probleme. Der Niederländer Arend van der Sluis holte hinter ihm Platz drei, hatte aber deutlich mehr zu tun - denn das Trio aus Peter Rehder, Piero Sibilla und

Christoph Dachselt ließ den Kontakt nicht abreissen und belegte Platz 4 bis 6. Für Kurzweil sorgte für die drei der Beste aus der zugleich gestarteten ITALIA Quattro, Hendryk Peuker auf der Aprilia RSV 4, der das Tempo gut mitgehen konnte und die Vierzylinderwertung klar für sich entscheiden konnte. Mit einer Runde Rückstand lief Sebastian Basse von Ducati in Hannover auf Platz 7, konnte aber Armin Schmidt (powerwheelie.de), Sascha Hasanovic und UIlli Geier sicher auf den Plätzen 8 bis 10 halten.

Für Rennen 2 war Ralph Schädel wieder am Start. Kitsch konnte er nicht im Ansatz halten, dafür gelang es Spenner auch nicht, Schädel in Sichtweite zu behalten. Das Treppchen war damit zementiert, erst dahinter fand

Harald Kitsch die Action statt. Piero Sibilla kämpfte sich an Christoph Dachselt vorbei auf Platz 4, hinter ihm belegten Frank Behrje und Sebastian Basse Rang 6 und 7. Armin Schmidt, Hartwig Kruse und Dirk Gellert holten die Plätze 8 bis 10, mussten jedoch den besten quattro cilindri, diesmal Ingo Margelowsky, ebenfalls auf RSV4, ziehen lassen. Kitsch konzentrierte sich derweilen darauf, das Potential seiner Buell 1190 R auszuloten. Nachdem er die 1:30 Schallmauer geknackt hatte, stand fest. Keine Sorge um deren Potential. Damit kann er beruhigt in die nächsten Rundebn gehen, und die sind nicht ohne: In Scghkeiz fährt die Sound of Thunder mit den Superbikes, beim BIKEtoberfest geht die Sound of Thunder zu ihren BEARS-Wurzeln zurück. Dann spielt nur die Herkunft eine Rolle, nicht aber die Zylinderzahl. Das Feld verspricht sehr interessant zu werden, und so eine Kostprobe für eine neue alte Zukunft der Klasse zu geben.